Arsenal hat die Aufgabe sauber erledigt und mit 3:0 gewonnen, doch was am längsten im Kopf bleiben wird, ist eine erste Halbzeit, die man wirklich so nennen kann: erinnerungswürdig.

Viktor Gyokeres hat vielleicht seine beste Halbzeit im Arsenal-Trikot gespielt: zwei Tore und eine Vorlage, dazu wieder der Beweis für etwas, das wir schon länger sagen. Wenn die Mitspieler seine Bewegungen rechtzeitig erkennen und der Ball früh genug zu ihm kommt, wirkt Arsenal sofort gefährlicher, direkter und viel lebendiger.

Auch Bukayo Saka hatte großen Anteil daran. Ein Tor, eine Vorlage und die starke Verbindung mit Gyokeres gaben Arsenal einen Rhythmus, den Fulham nicht halten konnte. Wenn diese beiden auf derselben Welle sind, bekommt der Angriff sofort eine andere Dimension.

Ein besonderer Pluspunkt geht außerdem an Skelly im Mittelfeld. Er brachte Frische, stand stark auf den Beinen und zeigte, dass ihm diese Rolle sehr gut liegt. Es fehlt noch an Erfahrung und an einer längeren Serie großer Spiele, aber das Material ist mehr als deutlich sichtbar.

Arsenal hat heute genau das getan, was die Fans in solchen Spielen schon viel zu lange sehen wollten: ohne Angst angegriffen, die richtigen Spieler verbunden und die Partie ohne Drama beendet.

Die ausführliche Analyse folgt, sobald sich der erste Adrenalinschub gelegt hat.

Autor: B.